Spanien gilt seit Jahrzehnten als Traumziel für internationale Immobilienkäufer. Doch beim Immobilien-Steuervergleich zwischen Spanien und Montenegro zeigen sich inzwischen deutliche Unterschiede bei Nebenkosten und Investitionsbedingungen. Doch aktuelle Diskussionen über höhere Steuern für ausländische Käufer sorgen für Unsicherheit. Montenegro verfolgt einen anderen Kurs: niedrige Kaufnebenkosten, transparente Prozesse und ein wachsender Markt an der Adria. Wir zeigen, was das konkret für Investoren bedeutet – mit echten Zahlen und ehrlicher Einschätzung.

Spanien: Steigende Belastungen für ausländische Käufer

In beliebten Regionen wie der Costa del Sol, den Balearen, Barcelona und Valencia haben hohe internationale Käufernachfrage die Preise stark steigen lassen. Als Reaktion diskutiert die Politik Maßnahmen, die ausländische Investoren stärker belasten sollen.

Im Gespräch sind unter anderem:

  • Höhere Abgaben für nicht in Spanien ansässige Käufer
  • Zusätzliche Belastungen für Zweitwohnsitze
  • Strengere Auflagen in besonders gefragten Küstenregionen

Bereits die laufende Diskussion sorgt für Unsicherheit – besonders bei Käufern, die langfristig investieren oder mehrere Objekte planen.

Immobilienkauf Spanien: Kaufnebenkosten im Überblick

Spanien gehört bereits heute zu den Ländern mit vergleichsweise hohen Kaufnebenkosten. Je nach Region und Objektart kommen beim Immobilienkauf rund 10–15 % zusätzliche Kosten auf den Kaufpreis.

Typische Nebenkosten beim Immobilienkauf in Spanien:

  • Grunderwerbsteuer (ITP) oder Mehrwertsteuer bei Neubauten
  • Notar- und Grundbuchkosten
  • Registrierungs- und Verwaltungsgebühren
  • Anwaltskosten für rechtliche Prüfung

Für Investoren bedeutet das: Der tatsächliche Kapitaleinsatz liegt häufig deutlich über dem reinen Kaufpreis – mit spürbarem Einfluss auf Rendite und Liquiditätsplanung.

Montenegro: Investorenfreundlicher Immobilienmarkt an der Adria

Während Spanien über stärkere Regulierung diskutiert, hat sich Montenegro zu einem der dynamischsten Immobilienmärkte Europas entwickelt. Spektakuläre Küste, historische Altstädte und moderne Resortprojekte treffen auf investorenfreundliche Rahmenbedingungen.

Besonders attraktiv für internationale Käufer:

  • Grunderwerbsteuer von meist nur 3 % beim Kauf von Bestandsimmobilien
  • Vergleichsweise unkomplizierter und schneller Kaufprozess
  • Eigentumserwerb für Ausländer grundsätzlich möglich
  • Steigende Nachfrage in Regionen wie Tivat, Luštica Bay und der Bucht von Kotor

In der Praxis kann ein Immobilienkauf in Montenegro – bei sauberer Vorbereitung – oft innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden.

Sveti Stefan Insel in Montenegro an der Adriaküste – Luxusdestination für Immobilienkäufer

Spanien vs. Montenegro: Immobiliensteuern im direkten Vergleich

Ein vereinfachter Kostenvergleich zeigt, wie stark sich Kaufnebenkosten auf die Gesamtinvestition auswirken. Beispiel: Kaufpreis 300.000 €

Beispielrechnung beim Immobilienkauf

Szenario Spanien (typisch) Montenegro (typisch)
Kaufpreis 300.000 € 300.000 €
Kaufnebenkosten / Steuern ca. 10–15 % ca. 3 %
Steuerkosten in € 30.000 – 45.000 € ca. 9.000 €
Gesamtkosten bis zu 345.000 € ca. 309.000 €

Die Werte dienen als grobe Orientierung und ersetzen keine individuelle Steuerberatung. Für Investoren mit größerem Portfolio können solche Unterschiede erheblichen Einfluss auf Eigenkapitalbedarf und Rendite haben.

Warum Montenegro für internationale Käufer attraktiver wird

Internationale Projekte wie Luštica Bay, Porto Montenegro oder Portonovi haben Montenegro zu einer der spannendsten Immobilienregionen an der Adria gemacht.

Wachsender Luxusmarkt: Moderne Marina- und Resortkonzepte sprechen eine Klientel an, die in Spanien oft bereits deutlich höhere Preise zahlt.

Strategische Lage & Erreichbarkeit: Der internationale Flughafen Tivat liegt wenige Minuten von Projekten wie Luštica Bay oder Porto Montenegro entfernt – ideal für Eigennutzung und Ferienvermietung gleichermaßen.

Aktuelle Preise (2025):

  • Küste (Budva / Bečići): 2.700–5.000 €/m² (+12–18 % YoY)
  • Tivat / Luštica Bay: 4.000–9.000 €/m² (Premiumsegment)
  • Kotor – Dobrota: 2.200–3.800 €/m²
  • Bar / Ulcinj: 1.600–2.800 €/m²

Im Vergleich zu Spanien, Italien oder Frankreich liegen die Einstiegspreise in vielen Regionen Montenegros noch spürbar darunter – bei gleichzeitig wachsender internationaler Nachfrage.

Luštica Bay: Beispiel für moderne Immobilienentwicklung

Luštica Bay ist eines der bekanntesten integrierten Küstenprojekte an der südlichen Adria – und steht exemplarisch für die Entwicklung des montenegrinischen Premiummarkts.

Das Projekt umfasst:

  • Marina Village mit Restaurants, Cafés und Boutiquen
  • Mehrere private Strände und Strandclubs
  • Apartments, Townhouses und Villen in verschiedenen Preissegmenten
  • Internationalen Golfplatz und Freizeitangebote
  • Hotels, Wellness- und Serviceangebote auf Resort-Niveau

Für Käufer verbindet Luštica Bay die Vorteile eines professionell gemanagten Resorts mit echtem Eigentum an der Immobilie – sowohl für Eigennutzung als auch für langfristig orientierte Kapitalanleger interessant.

Spanische Altstadtgasse mit bunten Treppen und Blumen – typische Wohnlage in Spanien

Fazit: Spanien oder Montenegro – welcher Markt passt besser?

Spanien bleibt ein etablierter Markt mit großer Nachfrage, internationaler Bekanntheit und vielfältigen Regionen. Für Eigennutzer mit konkreter Regionenpräferenz kann Spanien weiterhin sinnvoll sein.

Montenegro entwickelt sich zunehmend zur attraktiven Alternative – mit deutlich niedrigeren Kaufnebenkosten, wachsendem Premiummarkt und einer investorenfreundlichen Positionierung. Gerade Luštica Bay und Tivat stehen exemplarisch für diese Entwicklung.

Wer eine Immobilie am Mittelmeer sucht und dabei steuerliche Rahmenbedingungen und Wachstumspotenzial berücksichtigt, sollte Montenegro ernsthaft in seine Analyse einbeziehen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ): Spanien vs. Montenegro Immobilien

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Spanien für Ausländer?

Je nach Region und Objekttyp fallen beim Immobilienkauf in Spanien typischerweise rund 10–15 % des Kaufpreises als Nebenkosten an. Dazu zählen Grunderwerbsteuer oder Mehrwertsteuer, Notar-, Grundbuch- und Anwaltskosten sowie regionale Abgaben.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Immobilienkauf in Montenegro?

Beim Kauf von Bestandsimmobilien liegt die Grunderwerbsteuer in Montenegro in der Regel bei etwa 3 % des Kaufpreises (progressiv) – deutlich niedriger als in den meisten westeuropäischen Ländern.

Können Ausländer in Montenegro Immobilien kaufen?

Ja, der Eigentumserwerb ist für ausländische Staatsbürger in Montenegro grundsätzlich möglich. Der Kaufprozess läuft über Notar und Grundbuch und kann bei sauberer Vorbereitung oft innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden.

Welche Regionen in Montenegro sind für Investoren besonders interessant?

Besonders gefragt sind derzeit Küstenregionen wie Tivat, Luštica Bay, Budva, Bečići sowie die Bucht von Kotor. Diese Regionen kombinieren touristische Nachfrage, internationale Infrastruktur und attraktive Immobilienprojekte. Besonders Luštica Bay gilt als eines der größten integrierten Küstenprojekte an der Adria und zieht zunehmend internationale Käufer an.

Ihr Vorteil mit PS Global Property

PS Global Property begleitet Sie als deutschsprachiger Ansprechpartner durch den gesamten Kaufprozess in Montenegro – von der ersten Beratung über die Auswahl geeigneter Immobilien bis zur Abstimmung mit lokalen Anwälten, Notaren und Projektentwicklern.

Wir arbeiten ausschließlich mit geprüften Objekten, transparenten Konditionen und einem klaren Verständnis, was ein seriöser Makler leisten kann – und was nicht. Unser Fokus liegt auf Luštica Bay, Tivat und den wichtigsten Küstenregionen Montenegros.

Sie interessieren sich für Immobilien in Montenegro?

Lassen Sie sich unverbindlich beraten – wir zeigen Ihnen, welche Objekte in Luštica Bay, Tivat und weiteren Küstenregionen aktuell verfügbar sind.

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